Eloas Mín Barden

Presseberichte

Der Barde und seine Freunde

Überlingen – Ein spektakulärer, recht feuchter Auftritt auf den Brettern der Luibrechthalle wurde die Wassertaufe seiner neuesten CD „Ich-Botschaften“, die der Sänger und Musiker Jens Eloas Lachenmayr mit seinen sechs Freunden herausbrachte. Er wagt sich mit dem neuen Album auf völlig neues Terrain.

Da ist nicht mehr der nette singende Barde von „Söhne und Töchter der Erde“, eine seiner erfolgreichsten CDs aus der Vergangenheit. Da gibt es auch nicht mehr die alte Gruppe „Die neuen Barden“. Mit seiner neuen Band hat er sich ein Team von erstklassigen Instrumentalisten und Vokalisten mit ins Boot geholt.

„Eloas Lachenmayr & Freunde“ gaben in Lippertsreute ein starkes Konzert und präsentierten ihr neues Album. Die zehn Titel seiner Ich-Botschaften, zwei davon in englischer Sprache, sollen zum Nachdenken anregen. Sie handeln von dem erfahrenen Wissen um Gott und die nie endende Liebe, von Schmerz, Macht und Gewalt, Loslassen müssen und von den Erlebnissen eines gereiften Menschen auf dem Weg, sein inneres Selbst zu finden.

Mehr noch wie bei seinen früheren CDs wirkt der Text in den Ich-Botschaften aufrüttelnd, explosiv, aber auch besinnlich und innig. Das Lied „Dein Wille geschehe“ hat Lachenmayr seiner Mutter gewidmet, die zu Beginn des Jahres verstarb, ein sehr berührender Text. In „Fire & Ice“ besingt er das Zurückweichen der Eisschichten auf Grönland. So wie das Eis dort schmelze, so schmelze langsam das Eis in unseren Herzen. Der aufrüttelnde Titel mit einer jazzig-schrägen Musik von „Mut-Macht-Lied“ entstand durch Anregung einer SÜDKURIER-Mitarbeiterin, die an einer Reportage über Gewaltprävention an Schulen schrieb. Was dabei herauskam, ist ein Lied für alle, die sich gegen Gewalt entschieden haben.

Verstärkt durch die Stimmen der charmanten Vokalistin Iris von Boyen sowie dem witzigen Allround-Talent Jörg Holik tragen die Botschaften weit hinein in den Raum und treffen ins Herz. Lachenmayr selbst spielt dazu Gitarre, begleitet von Edmund Darman an der keltischen Harfe, dem wunderbaren Schlagzeuger Helmut Kandert, Rainer Schwander, der auf seinem Sopran-Saxophon ebenso perfekt so-liert wie an der Querflöte, und David Ma mit seiner Steelstring-Gitarre+Bass.

Die Erwartungen seiner Fans wurden nicht enttäuscht, der Applaus und der Rosenregen am Ende waren sichtbarer Beweis dafür. Die sieben „Ich-Botschafter“ sangen ihr letztes Lied: „Ich möchte einfach Ich sein“ und forderten auf zum lauten Mitsingen: „Singt lauter! Singt bis hinein nach Überlingen“, ruft Lachenmayr …..”Ich möchte einfach ich sein, dann bin ich auf dem Weg zu mir.“

Südkurier 26.10.2010

Die Neuen Barden sind dem Mittelalter entwachsen

“…virtuos, opulent, klangvoll, ein „vielsaitiger“ Klanggenuß mit rythmisch wie klanglich hochpräzisen Arrangements. Die Neuen Barden sind dem Mittelalter entwachsen und präsentieren auf höchstem Niveau eine völlig neue Musik, die es so noch nicht gab. Die mehrstimmigen Vokalsätze (Eloas Lachenmayr/Silvia Pfeiffer)der lyrischen in deutscher Sprache verfassten Lieder und Balladen erschaffen eine derart dichte Stimmung, dass Gänsehautmomente garantiert sind. Edmund Darman perlt auf seiner keltischen Harfe Töne in den Raum, die sich mit den Geigen und Flötentönen von Jörg Walesch und Bernd Klenk verweben. Geradezu atemberaubend das Zusammenspiel von Jörg Holik (indische Tabla , spanische Cajon) und Alexander Hog (Kongas, Bongos). Oliver Stehle unterstützt Lachenmayrs folkiges Gitarrenspiel mit soliden Bassläufen. Zusammen bilden diese Musiker ein nicht wieder zu findendes Konglomerat an musikalischer Profession und Eigenheit, dass sich neben allem zusätzlich noch eine gute Portion Humor einstellt…”

SZ 09/2006

Lachenmayrs Lied soll um “um die ganze Erde gehen”

“… entführten Die Neuen Barden mit ihrem neuen Programm „Söhne & Töchter der Erde“ die Zuhörer in eine Welt klangvoller Bilder und zogen alle Register menschlicher Empfindungen … bei dieser Gelegenheit stellte Lachenmayr, der Kopf der sieben Barden, sein neues Lied „Söhne & Töchter der Erde“ vor. Dieses soll um die ganze Erde gehen. Es wirbelt gerade als MP3-Freeware durch das weltweite Datennetz …”

Südkurier 06/ 2006

Die Neuen Barden – ein vielversprechendes neues Pflänzchen

“… mit dieser Musik bringen es die Neuen Barden zu europäischem Niveau. Sie schaffen es deutsche Welt & Folkmusik völlig neu zu definieren. Durch die Art und Weise, wie die Neuen Barden Brücken zwischen der irisch-keltischen und der deutschen Musik schaffen, besteht die Chance, German-World-Folk-Musik international hoffähig zu machen.”

musicworld 06/ 2006

Music-Oscar für Bodensee-Barden

“… Mit einem Musik-Oscar als beste World-Folk-Band hat der Deutsche Rock & Pop Musikerverband (DRMV) „Die Neuen Barden“ ausgezeichnet. Dabei war die Konkurrenz im Musicaltheater „Neue Flora in Hamburg mi 60 Gruppen stark. Bereits im Vorfeld waren die Bodensee-Barden viermal nominiert worden. Bereits vor vier Jahren feierte sie das Musik-Magazin als No. 1 mit dem Song „It was a dream”… ”

akzent 01/ 2006

the New Bards Paybacktime

“… Ireland was a constant musical inspiration for the New bards for the last ten years. Tapping that source they decided it`s paybacktime. With their nearly sold out concert in Cork in the “Nowadays theatre” they caught the audience and inspired them with german-gaelic and english lyrics. Best Newcomers at the World Music Awards in Germany 2005 the New Bards gave an impressive rythmsound performence with standing ovasions…”

irish times 11/2006

Persönlichkeiten statt Abziehbilder

Die neuen Barden” in Legau. Ein Barde? Wer denkt da nicht sofort an Troubadix, der bei den Festen der Gallier immer an den Baum gefesselt und geknebelt wird. Höchste Zeit, dass jemand kommt wie Jens Eloas Lachenmayr, der diesen Begriff wieder positiv ausfüllt. Mit seiner Band “Die neuen Barden” verkörpert er zeitgemäßes Bardentum, was ein Konzert im “Lindengarten” in Legau bewies. Voran ging ein Workshop, bei dem die Betreuten und Mitarbeiter des Lindengartens mit Lachenmayr musizierten. Die Krönung dieses kreativen Tages war ein selbst erfundenes Lied, das beim Konzert von allen vorgetragen wurde. Da war der Satz von der Musik, die Menschen verbindet, keine Floskel, sondern spürbare Realität. “Sieh den Weg, den niemand vor dir je gegangen ist, nimm den Mut und all die Liebe, die in dir verborgen ist. Deinen Weg gehn erfordert all die Kraft, die du zu geben hast, doch ungegangen bleibst du in dir gefangen ein Leben lang.” Diesen Satz aus seiner neuen CD “Himmel & Erde” könnte man als Leitmotiv Lachenmayers herausgreifen. Der Barde als jemand, der die Menschen daran erinnert, dass es hinter dem Gewurstel des täglichen Lebens noch etwas anderes gibt – einen Stern, den man nicht aus den Augen verlieren sollte und dem zu folgen sich lohnt. Die Lieder halten solche tiefen, wesentlichen Momente fest, wie sie jeder schon mal erlebt hat, wischen die Patina und den Rost weg und polieren die Erinnerung frei an das, was man eigentlich will. Dabei ist Lachenmayr, Elfenjüngling par excellence, keineswegs nur ein softer Träumer und Sternenstaub-Streuer. Seine sonore Stimme, sein knackig-grooviges Gitarrenspiel und ein augenzwinkernder Humor verraten, dass er auch Mutter Erde zugewandt ist. Um Lachenmayrs Stimme, Säule des Ganzen, ranken sich der Gesang und die Trommeltöne von Silvia Pfeiffer sowie Aladin Pillatas Geige und Flöten. Ganz spontan dazu stieß Jörg Holik aus Isny mit den indischen Tabla-Trommeln. Es gibt sie noch, Persönlichkeiten statt Abziehbilder.

Markus Noichl – Legau März 2005

Sternstunden in der Scheune…

Anne hat immer gerne Tango getanzt, die nun tot ist und nie wieder tanzen wird. Stattdessen sitzen an die 150 Menschen in der Scheune des “Hagenweiler Hofes” bei Lippertsreute und lauschen dem Lied, das ein Freund der Verstorbenen, nämlich der Liedermacher Jens Eloas Lachenmayr, für sie geschrieben hat. Gemeinsam mit seiner neu formierten Band “Die neuen Barden” und zwei Gastmusikern tanzt Lachenmayr auf dem musikalischen Drahtseil zwischen sensiblen Liedtexten und rockigem Folk. Das Scheunenkonzert, bei dem er sein in Irland entstandenes neues Album “Himmel und Erde” präsentiert, zeigt einen ganz neuen Lachenmayr: Der Kern ist der alte geblieben, doch wagt sich der Sänger nun “einen Schritt über die typische Liedermachermusik hinaus”: Ein bisschen Folk, ein Hauch von Pop, immer gewürzt von den schon vertrauten keltischen Klängen. Lachenmayrs Lieder treffen mitten ins Herz. Sie tun weh, weil sie sehr direkt und sehr ehrlich sind. Weil sie ohne Umschweife von dem künden, was der Barde zu seiner Wahrheit gemacht hat. Er sieht nicht weg. Er sieht hin. Und zwar erbarmungslos. So zum Beispiel, wenn er von Veronika Guerin singt, einer Journalistin, die 1996 in Dublin erschossen wurde, weil sie gegen das Unrecht gekämpft hat. Wenn der Barde diese gnadenlosen Wahrheiten in sensible Liedtexte verpackt, dann entsteht eine Intensität, der sich kaum jemand entziehen kann. Dennoch hob Lachenmayr bei diesem zweiten Scheunenkonzert nicht den moralischen Zeigefinger. Allenfalls dann, als er sein bekanntes “Bauernlied” ankündigte und die Gelegenheit nutzte “ein paar Sätze über Gen-Tec loszulassen”. Das “Bauernlied” ist bereits auf unzähligen Demonstrationen gegen den Einsatz von Gen-Technik in der Landwirtschaft im deutschsprachigen Raum erklungen. Es sind nicht nur Lachenmayrs Texte, die unter die Haut gehen, sondern auch die instrumentale Begleitung seiner Band und das warme Timbre von Simone Freimüller, die den Liedermacher teilweise gesanglich begleitet. Die Instrumentalmusik vervollständigt und intensiviert den Text. Lachenmayrs Lieder haben viele Themen. Es geht um Liebe – die glückliche und die vergangene, “begrabene”, wie der Sänger es nennt, um Nahrungsmittelpolitik und um den Tod. Dabei sind seine Lieder aber nicht kitschig. Dazu sind sie zu unverblümt, zu direkt. Sätze wie: “Wenn du zu schnell die Strasse herunterläufst, kann es sein, dass du die Weggabelung zu deinem eigenen Herzen verpasst” laufen, so schön und wahr sie sein mögen, schon einmal Gefahr, plakativ und überladen zu wirken. Dass das bei Lachenmayrs Liedern nicht der Fall ist, mag zum Einen am stimmigen Gesamtbild liegen, zum Anderen daran, dass der Barde dennoch schlicht und zurückhaltend bleibt. Bei all dem ist die Stimmung im Publikum jedoch nicht schwermütig oder melancholisch, sondern eher nachdenklich. Man darf gespannt sein, welche Themen “Die Neuen Barden” künftig aufgreifen und zu Gehör bringen werden.”

Eva-Maria Bast – Südkurier, 14.09.2004

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Lindauer Zeitung 2003

“…entführen sie ihr Publikum mit einem Klangteppich aus Flöten, Geige, Gitarren, Cello und meist zweistimmigen Gesang in ihre Welt der Musik. Die Zuhörer lauschten ergriffen, und ab zu ereignete sich der Moment, in dem die Musik der Seele Flügel zu verleihen scheint. … In ihren Liedern lebt ohne Frage die Seele der einstigen Barden, jedoch in neuem Gewand.”

Musikmagazin 2004

“… Himmel und Erde ist ein wunderbares Gesamtkunstwerk, Klangschale für menschliche Empfindungen. Musikalisch ein völlig neuer Griff, der eine grosse Hörerschicht anspricht, spielen sich Jens Eloas Lachenmayr mit den neuen Barden eindringlich in die Herzen. …”

HNA – Kassel, Körle 01/2003

„… Schlüssel für die Herzen – ihre selbst komponierte Musik vereint verschiedenste Elemente wie irische Balladen, spanischen Flamenco und zeitgenössischen Rap zu neuen eigenen Melodien, die unter die Haut gehen …. die Texte tragen, in bester Tradition des Barden, ihre Botschaft – von Liebe, die lätzlich im Herzen entsteht und sich als Energie in neuen Liedern manifestiert, oder von gelebten und verwirklichten Träumen „it was a dream”. Allen Texten gemeinsam ist die besondere Achtung vor dem Menschen und die humorvolle Komentierung …”

Lindauer Zeitung 02/2003

„…im Gewölbesaal in Lindau erzählten sie von Liebe, von Träumen von Kindern und vom Leben, ließen Sehnsüchte und Erinnerungen wach werden. Männer wie Frauen, Jung und Alt fühlten sich von den Texten und Klängen der Liedermacher angesprochen und tief berührt. Action und Bühnenshow waren nicht angesagt, dafür entführten Lachenmayr &Waldvogel ihr Publikum mit Rhythmusgitarren und mit über 20 irischen Flöten, Buzzuki, Knopfakkordeon (Oliver Cremer) und harmonischen meist zweistimmigen Gesängen in die Welt der Musik”.
„….heimlich abgewischte Tränen bezeugten mehr als Worte als das Lied „back to your heart” erklang. Zeitkritik schwang im zweiten Teil des Konzertes mit. Etwa im „Handysong” die Gefährlichkeit der Handymanie und machten im Lied „der schlaue Bankier” auf die Missstände in der Zinswirtschaft aufmerksam. Aber die Liedermacher können auch fröhlich und lebenslustig. Die stark keltisch gefärbten Instrumentals– lebendig und schwungvoll hatten es dem Publikum ebenso angetan.
Da wurde getanzt, geklatscht – am Ende gab es eine Menge Zugaben.”

Coburger Tageblatt 10/2000

„Rhythmische Lieder, getragene Balladen, Besinnliches und Heiteres, garniert mit irischen Rockelemeten und spanischer Würze. Vielleicht liegt die besondere Kraft ihrer Musik in der Unmittelbarkeit der Improvisation mit ihrer immer wiederkehrenden Frische und Harmonie, die sowohl im Einklang der Stimmen als auch im Zusammenspiel der Instrumente ihren Ausdruck findet.”

Neues Musikmagazin 5/2001

„Ihre Musik ist neu, mit ausdruckstarkem, mehrstimmigem Gesang, spanischer Gitarre und verschiedenen anderen Besetzungen, geschrieben mit viel Seele aus eigener Feder. Manchmal erinnern sie an Van Veen oder Mey, doch bleibt es nicht deutsch, auch englische und irische Lieder mit modernen Rhythmen kommen nicht zu kurz. Powervolle Zweistimmigkeiten gehen in virtuose Gitarrensolis über und um dem Wechselbad der Gefühle noch den Rest zu geben, zieht einen die irische Flöte noch ins Land der Sehnsucht. In ihren Liedern lebt ohne Frage die Seele des einstigen Barden, jedoch in neuem Gewand.”

Südkurier 2/2002

Die Neuen Barden, das sind sie: ihre deutschen und englischen Lieder handeln von Träumen, von der Liebe, vom Leben, vom Tod, vom Abschiednehmen und Neubeginn… …Handgemacht im besten Sinne, bieten sie eine erfrischende Musik, die sich nicht festlegen läst und in überraschender Authentizität Gedanken die wir alle haben in ein beeindruckendes musikalisches Gewand kleidet….
Derzeit sind Lachenmayr &Waldvogel– die Bandleader der Neuen Barden wieder auf Tournee in 15 deutschen Städten. Ihre Popularität wächst, das Interesse professioneller Promoter auch. Noch aber managen sie sich mit dem Eigenverlag „Lebensfaden” selbst.

Südkurier 10/2001

„alles scheint dagegen zu sprechen, das Lachenmayr &Waldvogel jemals Karriere machen werden: Sie tragen keine abgefahrenen Klamotten, sie haben keine voll krasse Bühnenshow, sie sind noch nicht einmal gepierct. Ihre grössten Handicaps: sie können tatsächlich singen und Gitarre spielen.
Action und dröhnenden Sound haben die Neuen Barden nicht zu bieten –wollen sie auch nicht, wobei sie auf die moderne Technik dabei gar nicht verzichten müssen, denn schliesslich wollen sie ihr Publikum ja auch erreichen. Bei ihrem jüngsten Konzert gab es Musik pur, zwei Stimmen, zwei Gitarren, Perkussion und irische Flöten.
Haben Barden im heutigen „ Zeitalter der Konservenmusik” überhaupt noch eine Berechtigung ? So die Frage des Liedermachers Lachenmayr. Und als Antwort spielten er und Waldvogel das musikalische Leitmotiv, ihr „Lied des Barden” – liessen eine Welt entstehen, in der die Weisen und Sänger selbst an den Fürstenhöfen nicht ungehört verhallten, in der noch jeder Elfen und Feen sehen konnte……
…auch die eigene Lebenserfahrung liefert Lachenmayr Stoff, etwa die Geburt des Kindes, die Beziehung zum Vater, das Nachdenken über Menschen, die früher Freunde waren.
Aktualität hat das „Wagenlied”, da ein Neider aus der Nachbarschaft die im nostalgischen Zirkuswagen wohnenden Barden auf`s Korn genommen hatte. „ aber Barden sind ja mobil trösten sich die beiden, und träumen von der Freiluft–Tournee mit Zirkuswagen.
Das die Neuen Barden mit ihren Träumen Ernst machen zeigt ihr Leben und beweist Ihre Musik. Das beschreiben sie auch in ihrem neuen Popsong „it was a dream”.

Alexander Posch, für schwäbische Zeitung, März 2002

DIE NEUEN BARDEN AUF BARDENTOUR
Jens Lachenmayr und Frank Waldvogel mit ihrem Ensemble Heimspiel im Dorfgemeinschaftshaus Überlingen–Bambergen.

„Einsam ist der Weg des Barden geworden, denn die Menschen schätzen ihn heute nicht mehr. Welche Aufgabe hat heute der Barde?” Es handelt sich um zwei Sätze aus der Ballade: „LIED DES BARDEN”.
Jens Lachenmayr und Frank Waldvogel mit Ensemble scheinen Bindeglied zwischen extrem fortentwickelter Technik und dem völlig vernachlässigten Bewusstsein des heutigen Menschen innerhalb des Mainstream. Ihre Musik und die Texte laden dazu ein, unserer schnelllebigen Zeit etwas entgegenzusetzen.
Jens Lachenmayr komponiert viele Musikstücke in Irland, dem Zuhörer wird die Mythologie dieser Landschaft zum einen und zum anderen die seiner Musik dadurch näher gebracht. Die Anlehnung an die keltischen Barden ist unverkennbar. Das Gewand des Repertoires jedoch ist zeitlos und modern.
Zur Vertiefung der Lebensphilosophie und dennoch mit den technischen Neuerungen der Menschheit ausgestattet, bewohnt Jens Lachenmayr zwei Zirkuswagen. Ebenso setzt er neue Akzente in seine getragen gesungenen Balladen. Diese verbreiten durch Untermahlungen mit Popklangcharakter eine moderne Stimmung, die Seelen mitschwingen lässt. „It was a dream”, bei diesem Lied geht es um einen Menschen, der seinen Traum Wirklichkeit werden lässt. Ohne auf die Zungen der Zweifler zu hören, setzt er unbeirrt seinen Weg fort und erreicht sein Ziel.
Andere Texte schildern Lebenssituationen der Musiker. Diese treffen auf die Gedankengänge des Zuhörers und wenn für einen Moment die Augen geschlossen werden, fangen viele zu träumen an. Vielleicht wird einiges davon Wirklichkeit. Die Inspiration dazu geben Jens Lachenmayr und Frank Waldvogel. Sie leben es uns vor. Ihre Texte und ihre Musik schwingen nach. Aus persönlicher Beobachtung heraus wird der Konzertbesucher feststellen, dass die Wirkung sich erst nach einiger Zeit zu erkennen gibt. Ein Konzerterlebnis wird zum Spiegel der eigenen Lebenserfahrung.
So auch beim Deutschland–Tourneeabschluss in überlingen. Die 150 Konzertbesucher erlebten einen Abschied, wie er leider in der heutigen Zeit viel zu selten zu Stande kommt. Ein Abschied von Freunden und der liebgewonnen Landschaft eines idyllischen Dorfes. Eine Konzertbesucherin äußerte nach dem Auftritt der NEUEN BARDEN: „Diese Musiker sind Menschen, die den Klang der Instrumente und ihre Stimmen von ihrem Herzen heraus zum Klingen bringen. Der Zuhörer taucht in eine Welt ein, die nicht der alltäglichen entspricht. Ein berauschendes Fest für die Sinne.”
Das Programm bestand aus einem Streifzug durch das gesamte Repertoire. Den Schwerpunkt dabei bildeten die Lieder der vor kurzem erst vorgestellten CD „DIE NEUEN BARDEN” (die Presse berichtete bereits darüber). Auf dieser Scheibe bringen nicht nur die beiden Hauptakteure Jens Lachenmayr und Frank Waldvogel in der Formation DIE NEUEN BARDEN ihre Stimmen und Gitarren zu Gehör. Der Dudelsack und die Flöten, werden von Oliver Cremer gespielt, an der Perkussion sitzt Franz Bingler. Diese waren auch beim Abschlusskonzert dabei– und sicher nicht das letzte mal! Des weiteren Marco Evacic, (Perkussion), Bernhard Rissmann (Violincello) und an der Geige Jörg Walesch.
Trotz der vielen lebensbejahenden und motivierenden Musikstücke, die im Laufe des Abends Wellen der Begeisterung beim Publikum hervorriefen, lag auch Wehmut im Raum. Grund dafür ist der bevorstehende Wegzug von Bambergen. Die Entscheidung darüber ist seitens der Stadt endgültig geworden, die auf eine Anzeige aus der Nachbarschaft reagierten. Mit dem aus Rundfunk und Fernsehen bekannt gewordenen „WAGENLIED” schildert Jens Lachenmayr Einzug und Leben in den zwei Zirkuswagen.
Zuletzt folgte eine spanische Impression mit dem Titel Flor de primavera von Frank Waldvogel – die Erkenntnis eines Menschen, der feststellen muss, dass die Liebe, die er aufgegeben hatte, doch die richtige gewesen wäre. Zwei in Irland komponierte Lieder als Zugaben rundeten den Konzertabend ab.
Zurück bleibt die Erinnerung und die Frage: Welche Aufgabe hat heute der Barde? Jens Lachenmayr und Frank Waldvogel geben keine Antwort. Sie sind musikalische Lotsen der Erinnerung an das Verborgene in uns.

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